Koalition will deutsches Transportgewerbe entlasten

Der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. begrüßt den Vorstoß der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, das deutsche Transportgewerbe zu entlasten. In einer Presseerklärung des CDU/CSU-Fraktionsvizes Hans-Peter Friedrich und des Verkehrsexperten Dirk Fischer heißt es: „ Konkret fordern wir die Aussetzung eines Teils der Mauterhöhung zu prüfen, das heißt Absenkung des durchschnittlichen Mautsatzes von jetzt 16,3 auf 15 Cent (Durchschnitt über die Jahre 2009 bis 2012)“.Damit entfiele bis nach der Konjunkturkrise der Teil der Mauterhöhung, der auf der aktualisierten Wegekostenrechnung beruhe.

Die Folgen der Mauterhöhung zum 01.01.2009 um durchschnittlich 50 % in Verbindung mit der Wirtschaftskrise stellen das mittelständische Transportlogistikgewerbe vor eine nicht lösbare Aufgabe. Viele Auftraggeber haben die Übernahme mautbedingter Mehrkosten generell abgelehnt. Der durchschnittliche Rückgang der Transportleistung um schätzungsweise 20 % und damit einhergehende drastische Umsatzausfälle sind nicht länger zu verkraften. Ohne schnellen und unbürokratischen Beistand sind Tausende von Betrieben und Zehntausende von Arbeitsplätzen unmittelbar bedroht.

Das von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion konkretisierte Entlastungsprogramm deckt sich mit einigen Vorschlägen, die der BGL in die politische Diskussion eingebracht hat. „Es kommt jetzt darauf an, dass die Forderungen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion schnell und rasch wirksam umgesetzt werden. Ein Signal an das mittelständische Transportgewerbe, durchzuhalten und nicht aufzugeben, ist dringend erforderlich“, meint BGL-Präsident Hermann Grewer. Auch wenn die kostenrechnerische Begründung zur jetzt teilweise korrigierten Mauterhöhung vom Gewerbe nicht mitgetragen werde und objektiv nicht nachvollziehbar sei, komme es jetzt darauf an, jenseits des Methodenstreits und ideologischer Wegerechnungen aus dem BMVBS das Transportlogistikgewerbe in der Krise zu sichern.

 

DB Schenker News, 07.05.2009

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